Waldquelle zieht Bilanz
Das Jahr 2025 war für die Mineralwasserbranche von Herausforderungen geprägt. Die Einführung des Einwegpfands in Österreich und das kühlere Wetter im Sommer sowie die wirtschaftliche Situation führten zu einer generellen Konsumzurückhaltung. Waldquelle konnte trotzdem seine Position als Nummer 2 und beliebtestes Familienmineralwasser festigen. Auch das meistverkaufte Mineralwasserprodukt kommt weiter aus Kobersdorf: die beliebte 1,5-l-PET-Flasche Waldquelle Spritzig. Außerdem war das Jahr 2025 von Innovationen geprägt: Gleich drei neue Vitaminwassersorten wurden lanciert und sind österreichweit im Handel erhältlich.

Ein Jahr nach Einführung des Einwegpfands in Österreich zieht der mittelburgenländische Mineralwasserhersteller Bilanz. In Österreich wurden bis Anfang Dezember 2025 im Handel rund 499 Millionen Liter Mineralwasser aus heimischen Quellen konsumiert. Dies entspricht einem Rückgang von 8,7 % (Nielsen, MiWa exkl. Near Water, Volumen in l per week 48 2025, LH total). Die 1,5-l-PET-Flasche Spritzig bleibt weiterhin das beliebteste Produkt am österreichischen Markt. Dennoch spürt auch Waldquelle die allgemeinen Veränderungen im Konsumverhalten – und setzt deshalb verstärkt auf innovative Produkte mit funktionalem Zusatznutzen wie wertvollen Mineralstoffen und Vitaminen, um aktuelle Trends und Wünsche der Konsument:innen aufzugreifen. „2025 war ein anspruchsvolles Jahr – das kühle Wetter, die herausfordernde wirtschaftliche Lage und die Einführung des Einwegpfands haben die Nachfrage spürbar beeinflusst.“, so Vítězslav Staněk, Geschäftsführer von Waldquelle Mineralwasser.
Auch der „Near Water“ Bereich verzeichnet Rückgänge, allerdings in abgeschwächter Form. Hier blickt Waldquelle auf die Erfolgsgeschichte von Birne & Holunder – eines der ersten Near-Water-Produkte am Markt und erneut das beliebteste Mineralwasser mit Geschmack in Österreich (Nielsen, Near Water, Volumen in l per week 48 2025, LH total). Im Frühjahr 2026 wird der österreichische Geschmacksliebling auch erstmals in der praktischen 0,5-l-Flasche im Handel erhältlich sein.
Innovationsoffensive 2025: Waldquelle+ Vitaminwasser
Mit der Einführung von den drei neuen Waldquelle+ Vitaminwassersorten („Focus“, „Relax“ und „Boost“) hat Waldquelle 2025 ein starkes Innovationsjahr hingelegt. Die Produkte kombinieren natürliches Mineralwasser aus dem Mittelburgenland mit funktionalen Vitaminen, Mineralstoffen und fruchtigem Geschmack, und erfüllen so moderne Konsumbedürfnisse.
Die neuen Sorten sind seit Herbst österreichweit erhältlich und wurden von Handel und Konsument:innen sehr positiv aufgenommen.
Ein Jahr Einwegpfand: Fokus auf Mehrweg und Nachhaltigkeit
Das erste Jahr des Einwegpfands hat ein neues Marktumfeld geschaffen und die Bedeutung von Mehrweggebinden weiter erhöht. Waldquelle setzt hier bewusst auf einen gezielten Ausbau des Mehrwegsegments. 2025 investierte das Unternehmen mehrere hunderttausend Euro in eine neue Glaswaschanlage am Standort Kobersdorf. Diese erhöht die Kapazitäten und ist ein zentraler Baustein für den kontinuierlichen Ausbau des Mehrwegangebots.
„Wir sehen bei Glasgebinden eine wachsende Nachfrage. Das freut uns und wir werden unsere Investitionen in diesem Bereich weiter vorantreiben“, sagt Staněk.
Nach einem Jahr Einwegpfand sieht der burgenländische Hersteller auch positive Effekte. Die Akzeptanz für Einwegpfand liegt laut Studien bei rund 75 % und die angestrebte Sammelquote von 80 % im ersten Jahr kann mit hoher Wahrscheinlichkeit erreicht werden. Diese Sammelquote führt zu vermindertem Littering, also weniger Dosen und Flaschen in der Natur, und stärkt die Kreislaufwirtschaft. „Wir denken der Mineralwassermarkt wird sich in den kommenden Jahren stabilisieren, wir setzen auf starke Innovationen und betonen die positiven Eigenschaften von natürlichem Mineralwasser“, so Staněk weiter.
- Bild 1: Waldquelle Geschäftsführer Vítězslav Staněk freut sich über die drei neuen Waldquelle+ Sorten. ©Paul Breuss
- Bild 2: Die 1,5-l-PET-Flasche Waldquelle Spritzig – das meistverkaufte Mineralwasserprodukt kommt weiter aus Kobersdorf. ©Paul Breuss
- Bild 3: Das burgenländische Mineralwasserunternehmen sieht eine wachsende Nachfrage bei Glasgebinden und investiert am Standort Kobersdorf. ©Paul Breuss